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Gaelic Tour 2025

(Letzte Änderung: 28.02.2026 @ 12:12)

Tag 3: 15.07.2025 (Teil 1)

Das Frühstück lässt keine Frage offen. Es gibt wieder einmal alles und davon reichlich. Man hat die Wahl zwischen full irish inklusive aller kulinarischer Schandtaten, gemäßigt irish, continental oder vegetarian. Ich entscheide mich für Letzteres und bekomme eine Bratpfanne serviert, voll mit Bratkartoffeln, zwei pochierte Eier, gedünstetes Gemüse, Grilltomate usw. Dazu natürlich noch diverse Buffetoptionen. Wer so frühstückt ist eigentlich durch mit Essen für den Tag. Wenig überraschend schaffe ich gerade mal die Hälfte.

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Erstaunlicherweise ist der Kaffee ganz schlecht. Richtig schlecht. Why the heck?

"Gut gesättigt" nehmen wir die heutige Reise bei leichtem Fisselregen in Angriff. Sie führt uns zunächst zur Kells Augustinian Priory südlich von Kilkenny. Eine Augustiner-Klosterruine aus dem späten 12. Jahrhundert am Ufer des King’s River. Als wir dort ankommen, hat es sich eingeregnet. Wir warten eine Weile im Auto ab, doch Besserung ist nicht in Sicht.

Also Regenjacken an und durch.

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Trotz der bescheidenen Sicht sind die Ruinen malerisch.

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Hier kann nur mit dem Handy fotografiert werden, denn es regnet mittlerweile in Strömen. Dementsprechend kurz halten wir uns auf. Eine gute halbe Stunde später sitzen wir wieder im Warmen und Trockenen. Apropos warm: 16° C - nicht gerade hochsommerlich. Aber gut: Ist halt Irland, weiß man vorher, dass so etwas passieren kann (und noch häufig genug auf dieser Reise passieren wird).

Nächster Stopp: Jerpoint Abbey. Eines der besterhaltenen Zisterzienserklöster Irlands. Gegründet um 1180 vom König von Ossory, Donal Mac Gillapatrick, auf den Resten einer älteren Benediktineranlage. Der Turm und der Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert sind hier das Besondere. 5 EUR Eintritt werden hier fällig. Und geregnet wird trotzdem. Allerdings schaffen wir ein paar Außenaufnahmen in relativer Trockenheit. Richtig plästert es erst, als wir im Schutz der Gemäuer überdacht stehen.

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Wir fahren weiter. Stramm nach Süden über die Autobahn.

In Waterford parken wir für 2,50 EUR/Stunde direkt am River Suir, gegenüber vom Reginald´s Tower. Waterford ist die älteste Stadt Irlands. Mit tollem Wetter glänzen kann auch sie heute nicht. Alles grau in grau, auch die Millenium Plaza, von der ein wenig der Lack abbröckelt.

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Der Reginald´s Tower wurde nach dem Wikingerführer Reginald (Ragnall) benannt, der dort gefangen gehalten wurde. Über die Jahrhunderte nutzten ihn die Normannen als Festung, Münzstätte, Gefängnis und Munitionslager. Heute ist darin ein Wikinger-Museum mit Artefakten aus lokalen Ausgrabungen.

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Die Altstadt von Waterford ist einen Spaziergang wert - zumal es aufgehört hat zu regnen. Auffällig sind die vielen Murals. Ich liebe so etwas.

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