South Maui Sights (Maui)
(Letzte Änderung: 22.05.2026 @ 16:04)South Maui Strände im Überblick
Die Filetstücke von Maui liegen strandtechnisch gesehen entweder an der Westküste zwischen Lahaina und Kapalua oder aber an der Südwestküste zwischen Kihei im Norden und Makena. Hier tummeln sich Touristen in Massen, was verständlich ist, denn um Wailea reiht sich ein großes Resort an das nächste.
Alle haben Top-Strände direkt vor der Haustür.
Current note: Wer den südlichsten Teil der Maui-Strände sauber trennen will, landet schnell bei Makena State Park. Dort liegen Big Beach/Oneloa Beach und Little Beach, also die beiden Strände, die in diesem Abschnitt am meisten Eindruck machen.
Big Beach ist lang, offen und schön, kann aber je nach Saison mit sehr kräftiger Brandung aufwarten. Little Beach ist kleiner und unkonventioneller, liegt aber direkt nebenan und gehört landschaftlich zum selben Paket.
Die Wailea-Strände und Polo Beach sind die bequemeren Optionen, wenn man eher auf einfachen Zugang und Resort-Nähe als auf maximale Dramatik setzt.
Wailea Beach
Dass Wailea Beach in der exklusiven Liste der Ex-Best-Beaches-of-America auftaucht, ist kein Wunder. Ich habe einfach mal auf gut Glück gegoogelt und siehe da: 1999 hat Dr. Beach (aka Stephen Leatherman) tatsächlich die Goldmedaille einem der schönsten Strände umgehängt, den ich je gesehen habe.
Wailea, Kamaole und La Perouse Bay
Apropos exklusiv: In der Wailea-Region gibt es Resorts - mein lieber Schwan. Elitär und teuer, dafür aber in bester Lage. Location is everything. Eine kleine Kostprobe (bitte nicht mit Schleichwerbung verwechseln), die ich bei einem großen deutschen Reiseanbieter gegoogelt habe:
Four Seasons Resort Maui at Wailea: 543,-; Andaz Maui at Wailea: 627,-; The Fairmont Kea Lani Maui: 482,-; Hotel Wailea: 477,- (Stand: Februar 2014). Diese Preise verstehen sich übrigens in EUR. Pro Nacht wohlgemerkt. Und zwar im Hochsommer, also nicht zur teuersten Reisezeit (zwischen Weihnachten und Neujahr kostet das Hotel Wailea schlappe 836,- EUR pro Nacht).
Kama'ole Beach I
Südlich von Kihei liegen Kama'ole I-III ("Kam 1-3"). Kam 1 ist der nördlichste der Drillinge und wirklich hübsch.
Das Problem ist, dass es am südlichen Ende, wo sich die Parkplätze befinden, so gut wie keinen Schatten gibt. Abgesehen von den Picknick-Tischen, die aber direkt an der Straße und nicht wirklich am Strand sind.
Wer in der Sonne brutzeln möchte, was man hier wörtlich nehmen kann, ist am Kam 1 richtig, für alle anderen gibt es, wie ich meine, bessere Alternativen. Allerdings gilt Kam 1 auch als gutes Schnorchel-Revier, was ich jedoch nicht selbst ausprobiert habe. Wir gehören nicht zur Sonnenbrutzler-Fraktion und sind weiter zum Polo Beach gefahren.
Polo Beach
Polo Beach ist nicht zu verwechseln mit Beach Polo. Das ist Polo, welches im Sand oder am Strand gespielt wird. Am Polo Beach geht das definitiv nicht, dafür ist dieser eher unbekannte Strand viel zu klein.
Der Name bezieht sich auf den Polo Beach Club, welcher diesen Strand offenbar als Hausstrand reklamiert. Wie alle Strände auf Hawai'i ist jedoch auch der Polo Beach öffentlich. Am nördlichen Ende stehen Sonnenliegen, die vermutlich für Resortgäste reserviert sind (entsprechende Schilder habe ich allerdings nicht gesehen), aber der südliche Teil ist genauso schön.
Dort wird der Strand durch große Lavafelsbrocken aufgelockert, die sehr fotogen sind. Man sollte allerdings beim Baden ein wenig aufpassen, dass man nicht in ein verstecktes Exemplar rennt. Könnte unangenehm werden.
Von allen Stränden, die ich in der Wailea-Region kenne, ist die Parksituation am Polo Beach am entspanntesten. Hier gibt es einen großen Parkplatz direkt hinter dem Strand.
Pa'ako Beach (Secret Cove)
Ich weiß nicht ganz genau, ob ich die Secret Cove wirklich gefunden habe oder ein paar Meter daneben gelandet bin. Pa'ako Beach ist bestimmt kein Geheimtipp, sondern gerade als wedding location äußerst beliebt, aber der kleine Strand ist relativ versteckt und leicht zu verpassen. Die Bucht sollte vielleicht besser Hidden Cove heißen.
Wie dem auch sei: Von hier aus hat man einen sehr schönen Blick auf den Big Beach im Norden (s. Bild) sowie Molokini und Kaho'olawe. Das macht die Bucht vor allem für Fotos und kurze Stopps interessant; für einen langen Strandtag ist sie eher klein.
La Perouse Bay
Bei der La Perouse Bay hört Maui auf. Jedenfalls für Autofahrer. Es gibt hier noch diverse Fußwege, aber motorisiert ist Ende.
Die La Perouse Bay hat wenig mit den lieblichen Sandstränden weiter nördlich gemein. Hier pfeift der Wind und die spröde Lavalandschaft erinnert eher an die Südküste von Big Island.
Auch das Hinterland ist hier rauh und spröde mit den südlichen Ausläufern des Haleakala und vorgelagerten Lavafeldern. Zum Baden ist diese Gegend suboptimal, aber sie ist ein gutes Beispiel für die unglaubliche landschaftliche Vielfalt von Maui.
Directions
GPS-Koordinaten South Maui Sights
(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier)
GPS Wailea Beach: 20.6861, -156.4406
GPS Polo Beach: 20.6745, -156.4436
GPS La Perouse Bay: 20.5854, -156.4328
Good to know
Die Südküste von Maui ist stark nachgefragt; an vielen Beach-Parks werden Parkplätze früh knapp.
Big Beach / Oneloa Beach und Little Beach liegen offen zum Pazifik hin. Wer dort badet, sollte sich vorher die Brandung anschauen und nicht nur dem Sonnenschein vertrauen.
Bei kleinen Buchten mit Lavafelsen gilt: lieber kontrolliert ins Wasser gehen als blind reinspringen.
My Visits
Poipu Beach und Kiahuna Beach habe ich 1996 und 2013 besucht. Zwei der drei Maha'ulepu Beaches standen ebenfalls 2013 auf dem Programm.
Strände vom Schlage eines Wailua Beach, Big Beach oder Polo Beach gehören zum Besten, was Hawai'i überhaupt in dieser Hinsicht zu bieten hat. Schön finde ich, dass man die Wahl hat zwischen mondän und trubelig (z.B. Wailea Beach) oder klein und beschaulich (z.B. Polo Beach).
Typisch Hawai'i: Vielfalt ohne Ende.
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()