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Rainbow Bridge National Monument (UT)

(Letzte Änderung: 5.09.2018 @ 17:06)

Wie oft hatte ich mir schon vorgenommen dieses National Monument zu besuchen?!

Anfangs (1991 und 1994) verhinderte chronischer Geldmangel zur Studentenzeit derartige Eskapaden. Geführte Touren, die abgesehen von größeren Märschen auch heute noch die einzige Möglichkeit darstellen die Rainbow Bridge zu besuchen, waren schon damals teuer. Zu teuer für uns.

Später (2007) war die finanzielle Situation zwar etwas entspannter ohne dass uns der Sinn nach Geldverprassen stand. Damals waren aber die Kinder noch gar klein und der Aufwand erschien uns zu groß.

2008 war dann das schlechte Wetter Schuld und 2009 und 2010 stand das Rainbow Bridge NM zwar mit mittlerer Priorität auf dem Zettel, aber unsere Reiseroute verlief dann doch etwas anders als geplant.

Bis zum Herbst 2010 dauerte es also bis zu meinem ersten und bislang einzigen Besuch. Interessanter Weise auf einer Reise, wo alles mögliche geplant war aber nicht das Rainbow Bridge NM. Eine spontane Idee meines Freundes Ralf, die übrigens fast wieder an schlechtem Wetter gescheitert wäre.

Was sagt das über die Wertigkeit detaillierter Reiseplanungen?

Zurück zur Rainbow Bridge: Mit einer Spannweite von 82 Metern und einer Höhe von 88 Metern ist sie die größte natürliche Steinbrücke der Welt. Absolut beeindruckend.

Rainbow Bridge

Hiking

Es gibt zwei trails zur Rainbow Bridge, aber diese sind definitiv nur etwas für erfahrene Wanderer. Flip-Flops sind hier absolut tabu.

Zur Untermauerung dieser These zitiere ich die offizielle Website des NPS:

"Rainbow Bridge National Monument can be reached by way of two hiking trails whose trailheads are located in the vicinity of Navajo Mountain. The two trails are located on Navajo Tribal Lands and terminate at Rainbow Bridge National Monument.

The trails traverse rough canyon country and are not recommended for the beginning, casual or careless hiker. In summer, the trails are hot and dry; in winter, elevations make them subject to severe cold and high winds. Portions of both trails are subject to flash flooding during thunderstorms. Neither trail is maintained. Be prepared!

Search, rescue and evacuation can be time-consuming and expensive. Neither the National Park Service nor the Navajo Nation is responsible for search and rescue operations that may need to be carried out on this trail system.

Few trail signs exist. The trails are mostly marked with small stone cairns. These can be washed away during flash floods, so carry the appropriate 7.5’ quad maps." (Quelle: NPS)

Ich kann nicht verhehlen, dass mich diese Wanderung hochgradig reizt. Mal sehen, vielleicht ist irgendwann noch einmal Platz in der Reiseplanung.

Camping

Das Rainbow Bridge National Monument ist Navajo Land - no camping!

Directions

Das Rainbow Bridge National Monument ist extrem abgelegen und nur per Boot oder pedes zu erreichen.

GPS-Koordinaten Rainbow Bridge NM

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier):

GPS Rainbow Bridge: 37.0775, -110.963889
GPS Lake Powell Resort: 36.9945, -111.4889

Good to know

Die Tour zur Rainbow Bridge ist teuer: 124 USD per adult (Stand: 2012). Allerdings finde ich sie auch angesichts der kaum vorhandenen Alternativen lohnenswert. Die Tour wird von einem festen Park-Konzessionär durchgeführt.

Startpunkt der Tour ist die Wahweep Marina. Finden Sie sich rechtzeitig im Foyer des Lake Powells Resorts ein. Wir haben etwas gesucht, deshalb die GPS-Koordinaten: 36.9945, -111.4889

Alternativen zur geführten boat tour sind ein eigenes bzw. gemietetes Boot oder eine mehrtägige Wanderung (ca. 13 Meilen one way). Für letztere ist ein permit erforderlich.

Ein Problem der Variante rental boat ist - neben den hohen Kosten - die Entfernung zur nächsten Marina. Diese beträgt immerhin ca. 50 Meilen. Das Boot braucht also ein entsprechendes Tankvolumen. Unbedingt vorher checken!

Es gibt ein gas dock ca. 10 Meilen vor dem NM, wo man sein Boot volltanken kann (Dangling Rope Marina). Vor dem Rückweg unbedingt ansteuern.

Je nach Wasserstand des Lake Powell muss man an der Anlegestelle des Rainbow Bridge NM eine kleine Wanderung absolvieren. Im Herbst 2012 war das Wasser so niedrig, dass diese immerhin knapp 30 Min. betrug (one way).

Den Navajo ist die Rainbow Bridge heilig. Das impliziert, dass man sich weder unter der Brücke aufhalten noch drunter her laufen sollte. Bitte respektieren! Bei meiner Tour haben das auch fast alle geschafft bis auf ein paar Ignoranten.

Für Fotografen ist die Rainbow Bridge eine Herausforderung: 1. Gegenlicht, 2. Weitwinkel erforderlich, 3. Bilder mit Brücke ohne Menschen sind genau so schwierig wie beim Delicate Arch (Arches NP).

My Visits

Ich bin froh, dass ich es im Jahr 2012 endlich einmal geschafft habe die Rainbow Bridge aus nächster Nähe live zu sehen.

Weitere Besuche per boat tour wird es vermutlich angesichts der hohen Kosten nicht geben. Aber es gibt ja noch diese Wanderung (s.o.)...

My Rating

Drei Sterne.

Einen für die imposante Brücke, einen für den schönen Canyon, den man entlang wandert um zu der Bridge zu gelangen und einen für die engen und steilen Felswände des Sees auf dem letzten Stück zur Anlegestelle, das schon zum NM gehört.

Gallery

Diese Gallery besteht aus 34 Farbbildern. Die Bilder stammen aus dem Jahr 2012.