Headerbild1 Headerbild2 Headerbild3 Headerbild4 Headerbild3 Headerbild1
TravelogsPicturesInfoPOIRoutes
USACanadaOther Countries
headerbildmobil1 headerbildmobil2 headerbildmobil3 headerbildmobil4 headerbildmobil1
Logo
Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

Wenn du auch meine Romane entdecken möchtest, findest du auf meiner Autorenseite weitere Informationen und Leseproben.

Pecos National Historical Park (NM)

(Letzte Änderung: 22.05.2026 @ 14:17)

Pecos National Historical Park und Missionsruinen

Mission Nuestra Señora de los Ángeles de Porciúncula de los Pecos.

Was klingt wie ein temperamentvoller spanischer Wortschwall ist in Wirklichkeit nur der Name einer Kirche. Einer einzigen wohlgemerkt.

Das Gotteshaus mit dem blumigen Namen wurde im Jahr 1619 von Missionaren des Franziskanerordens in der Nähe von Santa Fé in der Hoffnung gegründet, die einheimischen Pueblo-Gemeinschaften zu bekehren. Im Jahr 1680 hatten die Pueblo-Bewohner die Nase voll von den Christianisierungsversuchen der spanischen Besatzer der Kolonie Neuspanien und es kam zu einem Aufstand, bei dem 400 Kolonisten getötet und weitere 2000 Siedler vertrieben wurden. Im Zuge dieser Pueblo-Revolte wurde die Missionskirche in weiten Teilen zerstört.

1692 kehrten die Spanier zurück und wurden friedlich aufgenommen. 25 Jahre später wurde die Kirche auf den Fundamenten des ursprünglichen Bauwerks neu errichtet. Aufgrund von Krankheiten und Überfällen durch Comanchen aus den Plains verließen die letzten Pueblo-Bewohner die Gegend rund um Santa Fé im Jahr 1838. Daraufhin verfielen die von ihnen bewohnten Pueblos und mit ihnen die alte "neue" Missionskirche.

Die Überreste der Mission Nuestra Señora de los Ángeles de Porciúncula de los Pecos wurden restauriert und können im Pecos National Historical Park besichtigt werden.

Pueblos, Kivas und spanische Geschichte

Neben den Ruinen der Mission beherbergt der Pecos NHP die Überreste zahlreicher weiterer Pueblokomplexe, von denen jedoch teilweise kaum mehr als die niedrigen Schutzwälle geblieben sind, sowie zwei traditionelle Kivas.

Hiking

Der 1,25 Meilen lange Ruins Walk Trail führt durch die Anlagen. Mit einer im Visitor Center erhältlichen Parkkarte oder einer zusätzlichen trail guide brochure ausgerüstet, ist das ein sehr interessanter Spaziergang.

Camping

Es gibt keine Campingplätze im Park.

Directions

Der Pecos NHP liegt ca. 25 Meilen östlich von Santa Fé. Wer auf der I-25 nach Norden fährt, nimmt Exit 299 bei Glorieta und folgt dann dem Highway 50 sowie der State Road 63 nach Pecos. In südlicher Richtung ist Exit 307 bei Rowe die passende Abfahrt.


GPS-Koordinaten Pecos NHP

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier):

GPS E.E. Fogelson Visitor Center: 35.550456, -105.686284

Good to know

Neben dem Hauptkomplex mit den Überresten der Missionskirche gibt es zwei weitere, für die Öffentlichkeit aber nur begrenzt zugängliche, park units: Glorieta Unit (Pigeon’s Ranch) und Glorieta Unit (Canoncito).

Praktisch: Der Eintritt ist laut NPS kostenlos. Die Ancestral Sites Trail und Glorieta Battlefield Trail sind ganzjährig von 8:00 bis 16:30 Uhr geöffnet; das Visitor Center hat je nach Saison leicht abweichende Zeiten.

Camping ist im Park nicht erlaubt, aber nördlich davon liegen mit dem Santa Fe National Forest und dem Pecos Canyon State Park zwei naheliegende Alternativen.

My Visits

2014 habe ich den Park kurz besucht.

My Rating

My Rating

Nichts Spektakuläres, aber ein interessanter Ausflug in die spanische Kolonialzeit in Neuspanien.

sternsternleersternleersternleersternleer