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Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument (NM)

(Letzte Änderung: 21.07.2018 @ 10:20)

Zwei Anläufe habe ich gebraucht um dieses, erst im Jahr 2001 von Präsident Bill Clinton in seinen letzten Amtstagen verwaltungstechnisch ins Leben gerufene, National Monument zu besuchen. 2010 war ich zwar vor Ort, doch leider wurde gerade die Zufahrtstraße (bis dato gravel) neu gemacht und das National Monument war gesperrt. Schade.

2012 hat es dann geklappt und ich war erstaunt, wie voll es war. Der Parkplatz war mitten in der Woche bis auf den letzten Platz belegt und auch auf dem Cave Loop Trail war eine Menge los. Ich hatte angesichts des Status als National Monument zwar keine Einsamkeit erwartet, aber doch etwas mehr Ruhe und Beschaulichkeit. Einerseits schade, andererseits muss man da nicht lamentieren, man selbst ist ja schließlich auch da.

Kasha-Katuwe bedeutet in der Sprache der ortsansässigen Pueblo de Cochiti Indianer übrigens white cliffs. Das trifft die Sache ungefähr. Ähnlich der nicht weit entfernten Plaza Blanca wird auch hier das Bild durch hellgraue, je nach Licht auch ein wenig rötlich schimmernde, Felsen vulkanischen Ursprungs dominiert.

Das Besondere ist die Kegelform der Felsen, die ein wenig an Indianer-Tipis erinnert. Daher der Name: Tent Rocks. Vulkanische Eruptionen vor ca. 6-7 Millionen Jahren haben zu diesem eigentümlichen Aussehen geführt.

Kasha-Katuwe Tent Rocks

Beeindruckend ist auch die mächtige Mesa, zu der der Cave Loop Trail führt. Dort befindet sich die Shelter Cave, eine kleine Höhle (Bilder: s. Gallery unten auf dieser Seite), die von den indianischen Ureinwohnern in den weichen Fels gegraben wurde, wobei das Alter der Höhle nicht bekannt ist.

Kasha-Katuwe Tent Rocks Kasha-Katuwe Tent Rocks

Es gibt noch einen sehr schönen Aussichtspunkt, der allerdings nur auf einer mit normalen PKWs befahrbaren gravel road (ca. 3,5 Meilen; s. Bilder in der Gallery unten): Veterans Memorial Overlook.

Von dort hat man einen herrlichen Blick über die Sangre de Cristo, Jemez und Sandia Mountains. 2016 war ich dort ganz alleine und konnte die Ruhe genießen.

Kasha-Katuwe Tent Rocks

Hiking

Es gibt zwei Wanderwege, von denen ich den Cave Loop Trail kenne. Dieser hat eine Länge von ca. zwei Kilometern (round trip) und führt ganz nahe an die Klippen mit der Shelter Cave heran. Unterwegs kommt man an einigen größeren tent rocks vorbei.

Neben diesem einfachen Spaziergang gibt es den etwas anspruchsvolleren ca. 2,5 km (one way) langen Canyon Trail, der zunächst durch einen engen slot canyon (Peralta Canyon) führt. Man durchqert ein Tal mit vielen tent rocks und steigt dann hoch zu einem Aussichtspunkt auf der Mesa, von wo aus man einen Rundblick über die Sangre de Cristo, Jemez und Sandia Mountains sowie das Rio Grande Valley hat.

Camping

Im National Monument selbst ist Camping nicht möglich. Es gibt aber einen Platz in der benachbarten Cochiti Lake Recreation Area.

Directions

Das Kasha-Katuwe National Monument liegt auf dem Pajarito Plateau südwestlich von Santa Fé (Entfernung ca. 55 km). Am einfachsten ist es über den Interstate I 25 erreichen. Von Santa Fé kommend nimmt man Exit 264 und biegt auf die NM 16 und später auf die NM 22 Richtung Cochiti Pueblo ab. Das National Monument ist ausgeschildert.

Von Albuquerque aus nimmt man Exit 259 (Santo Domingo/Cochiti Lake Recreation Area) und fährt dann auf der NM 22 ebenfalls Richtung Cochiti Pueblo.

GPS-Koordinaten Kasha-Katuwe Tent Rocks NM

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier):

GPS Kasha-Katuwe Tent Rocks NM: 35.666111, -106.408056

Good to know

Das Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument wird vom Bureau of Land Management (BLM) verwaltet.

Es gibt eine schöne interaktive Karte der beiden Wanderwege.

My Visits

Der erste wirkliche Besuch fand im Herbst 2012 statt. 2016 habe ich mich dann ausführlicher mit dem Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument beschäftigt und auch den Veterans Memorial Overlook angesteuert. Für den Canyon Trail hat es auch damals nicht gereicht, sodass ich ganz sicher wiederkommen werde.

My Rating

Die Tent Rocks sind etwas Besonderes. Bei all der Vielfalt der Gesteinsformationen im Südwesten habe ich etwas Vergleichbares nirgendwo gesehen.

Allerdings sollte man auch nicht das ganz große Highlight des Südwestens erwarten. Da gibt es noch ganz andere Kaliber.

Gallery

Diese Gallery besteht aus 46 Farbbildern. Die Bilder stammen aus den Jahren 2012 und 2016.