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Fakahatchee Strand Preserve state park (FL)

(Letzte Änderung: 21.07.2018 @ 10:20)

"I'm waist-deep in swamp water, trudging past monster cypress trees and dangling webs of Spanish moss, ducking under pond apple branches festooned with air plants, craning my neck at royal palms rising above the canopy like telephone poles. Up ahead is a gap through this vegetable chaos, a shadowy tunnel to the next bedroom-size clearing where an undiscovered orchid or hissing cottonmouth may be waiting. My slogging partner ... is standing on the trail behind me, dripping and mud-caked.

'Check it out,' he says, flipping over a blanched turtle shell with his walking stick. That's when it dawns on me. This is where we spotted a five-foot-long (1.5-meter-long) alligator earlier today. I scan the bourbon-colored water for telltale ripples and take some deliberate steps back to dry land." (Quelle: National Geographic)

Zugegeben, so ein langes Zitat ist ein etwas ungewöhnlicher Einstieg in die Thematik. Aber es spricht für sich. Zumal es aus der Adventure-Sektion der National Geographic stammt. So eine prominente Positionierung eines Naturschutzgebiets ist ein Prädikat, das erst einmal verdient sein will.

Die Autoren des National Geographic wussten wahrscheinlich ganz genau, was sie bewogen hat Fakahatchee in ihre Rubrik aufzunehmen.

Adventure - das trifft ganz gut, was einen hier erwartet. Der sperrige Name des Parks zergeht nicht gerade auf der Zunge und dazu passt, dass das Gebiet nicht besonders pauschaltouristenfreundlich ist. Es gibt zwar einen knapp zwei Kilometer langen (round trip) boardwalk bei Big Cypress Bend (s. Bild links), der einen oberflächlichen Einblick in die Sumpflandschaft gewährt und zu einem hübschen, von Alligatoren und Wasservögeln bewohnten, swamp pond führt, aber an "zivilisierter" Infrastruktur war es das weitgehend.

Asphalt findet man im Parkgebiet so gut wie gar nicht, der 11 Meilen lange James Memorial Scenic Drive ist die einzige Straße durch das Preserve. Diese Dschungelpiste gehört für mich zu den schönsten dirt roads, die ich kenne. Links und rechts stehen dicht an dicht Palmen (royal palms) und andere exotische Gewächse (z.B. bald cypress). Teilweise war die Strecke überwuchert und bei unserem Besuch 2012 mussten wir hier und da umgestürzte Äste, Farne und anderes Gehölz aus dem Weg räumen, um weiterfahren zu können.

James Memorial Scenic Drive James Memorial Scenic Drive

Der James Memorial Drive ist eine schöne Alternative für Leute, die gerne off-the-beaten-track unterwegs sind. Die Strecke scheint auch bei Mountainbikern recht beliebt zu sein. Wir haben zwar kein einziges Auto, aber einige Radfahrer unterwegs gesehen.

Um mal aus dem Auto raus- und wenigstens ein bisschen in die Natur reinzukommen, ist der Big Cypress Bend Boardwalk eine prima Alternative. Knapp zwei Kilometer (round trip) lang führt der Weg durch dichten Dschungel zu einem malerischen Teich. Passen Sie bloß auf die Mosquitoes auf - die sind hier scheinbar das ganze Jahr über auf dem Kriegspfad.

James Memorial Scenic Drive James Memorial Scenic Drive

Wenn Sie das backcountry des Parks richtig erleben möchten, helfen Ihnen derartig zivilisierte boardwalks nicht weiter. Das ist eher etwas für Softies (wie meine Wenigkeit), die einen gemächlichen Spaziergang mit Kamera machen möchten.

Wer den richtigen Kick haben möchte, kommt nicht an einem geführten canoe trip oder swamp walk vorbei. Oder aber Sie begeben sich auf eigene Faust auf eine expeditionsähnliche Unternehmung wie die eingangs beschriebene und landen anschließend als Held des Monats auf der Website der National Geographic.

Directions

GPS-Koordinaten Fakahatchee Strand Preserve SP

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier)

GPS Boardwalk: 25.943015, -81.469770
GPS Abzweig James Memorial Scenic Drive (von FL 29): 25.945492, -81.35796

My Visits

2012 war ich das erste und bestimmt nicht letzte Mal im Fakahatchee Strand Preserve State Park.

My Rating

Der Fakahatchee State Park ist ein schönes Beispiel dafür, dass Florida mehr zu bieten hat als das "Normalo-Programm" bestehend aus den Everglades, Keys und South Beach.

Gallery

Diese Gallery besteht aus 36 Farbbildern. Die Bilder stammen aus dem Jahr 2012.