Headerbild1 Headerbild2 Headerbild3 Headerbild4 Headerbild3 Headerbild1
headerbildmobil1 headerbildmobil2 headerbildmobil3 headerbildmobil4 headerbildmobil1
Logo
Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

Wenn du auch meine Romane entdecken möchtest, findest du auf meiner Autorenseite weitere Informationen und Leseproben.

Houston (TX)

(Letzte Änderung: 10.10.2026)
Houston – Reise-Kompakt
Einwohnerrund 2,3 Millionen
Zeitbedarf1 bis 2 Tage
Am besten wohnenErsttäter Downtown (zentral, viele Hotels) oder das grüne Museum District / Montrose (Kultur, entspannt).
Top-SehenswürdigkeitenSpace Center Houston, Museum District, Buffalo Bayou Park, Downtown

Houston zwischen Vorurteil und Businessstadt

Der Immigration Officer ist bester Laune. Sehr freundlich fragt er mich nach meinen Reiseplänen, stolpert aber darüber, dass ich in Denver einreise und ex Houston zurück nach Deutschland fliege. Wieso denn das? Was ich denn ausgerechnet in Houston will? Da wäre doch sogar das Essen schlecht.

Das war 2014 und gleichzeitig meine erste "Begegnung" mit der viertgrößten amerikanischen Stadt. (Obwohl, streng genommen ist das nicht ganz korrekt, denn schon 1994 kämpften wir uns durch den Interstate-Dschungel, in den die texanische Metropole wie in ein Spinnennetz eingewoben ist.)

In Houston ist also alles schlecht. Sogar das Essen. Vom Verkehr ganz zu schweigen, der soll auch grausam sein, wie mir ein älteres Ehepaar in El Paso versichert, nachdem sie ungläubig die schockierende Nachricht erfuhren, dass ein deutscher Tourist auf dem Weg nach Houston ist.

Legendenbildung oder oberflächliche Vorurteile gegenüber einer Stadt, mit der offenbar die Amerikaner trotz ihrer Größe selbst nicht so richtig umzugehen wissen? Der Großraum Houston ist jedenfalls riesig, die City ebenfalls. Dennoch dürfte es nicht vermessen sein zu behaupten, dass Houston als Touristenhochburg ungefähr mit Cincinnati, Pittsburgh oder Baltimore in einer Liga spielt. Also ziemlich weit unten. Kein Vergleich zu richtigen Metropolen, wie z.B. San Francisco, Chicago oder New York City.

Selbst bei den Google-Suchergebnissen ("Houston") stiehlt die große, leider verstorbene Whitney Houston der City die Show und ein paar vordere Platzierungen, was den kommunalen Marketinggremien vermutlich ein paar graue Haare wachsen lässt.

Space Center, Skyline und Downtown Houston

Tatsächlich ist das Angebot an Sehenswürdigkeiten überschaubar, aber nicht völlig unerquicklich. Zu nennen wäre der Theater District mit seinen Restaurants, Plazas und Parks, des Weiteren ein paar Museen, wie z.B. das Houston Museum of Natural Science oder das Museum of Fine Arts, und vor allem das Johnson Space Center mit dem dazugehörigen öffentlichen Besucherzentrum Space Center Houston. Das ist natürlich das ganz große Pfund der Stadt. Das Space Center liegt gut 30 Kilometer (Luftlinie) südöstlich der Innenstadt.

Ansonsten gibt es mit Buffalo Bayou Park oder Memorial Park auch grüne Kontrapunkte, die zeigen, dass Houston nicht nur aus Freeways, Bürotürmen und Luftfeuchtigkeit besteht.

Unter dem Strich ist Houston für Touristen keine Pilgerstätte, sondern eine typische Businessstadt, wobei die Energieindustrie (vor allem Öl- und Gas) klar an erster Stelle steht. Allerdings hat Houston - sicherlich nicht zuletzt wegen der Ausrichtung auf Business - eine nicht zu verachtende Skyline.

Die folgenden Bilder habe ich vom Pool des Hilton-Hotels gemacht.

Hochhäuser von Downtown Houston aus der Vogelperspektive, unten Parkplätze und Straßen Skyline von Downtown Houston mit Hotel- und Bürotürmen, im Vordergrund niedrigere Gebäude

Wenn es einen doch einmal nach Houston verschlägt, sollte ein Spaziergang durch Downtown nicht fehlen. Die kühne amerikanische Wolkenkratzerarchitektur bietet einige interessante Fotomotive.

Verspiegelte Glasfassade eines Hochhauses in Downtown Houston mit rotem Straßenbanner Spiegelbilder von Wolkenkratzern in einer Glasfassade in Downtown Houston

Directions

Good to know

Space Center Houston: Das offizielle Besucherzentrum des Johnson Space Center liegt im Stadtteil Clear Lake südöstlich von Downtown (1601 NASA Parkway). Der Eintritt erfolgt zu festen Zeitfenstern, die Ticketpreise richten sich nach dem Datum; Erwachsenentickets lagen im Onlineshop des Betreibers zuletzt grob zwischen 30 und 40 USD, an der Tageskasse ist es etwas teurer. Die NASA-Tram-Tour über das Gelände (u.a. zu Mission Control) wird über zeitgebundene Boarding-Pässe organisiert, Parken kostet laut Betreiber 10 USD plus Servicegebühr. Aktuelle Preise und Zeiten auf spacecenter.org.

My Visits

2014 bin ich von Houston aus (günstiger Direktflug auf der Rennstrecke nach FRA) zurück nach Deutschland geflogen.

My Rating Icon Ratinginfo

My Rating Icon Ratinginfo

Mit Houston wissen die Amerikaner scheinbar selbst nicht so richtig etwas anzufangen (s. die Story vom Immigration Officer oben). Dabei ist die Skyline der viertgrößten amerikanischen Stadt gar nicht mal schlecht. Es fehlen halt die richtig großen Sehenswürdigkeiten.

sternstern sternleer sternleer sternleer