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USA A-Z

(Letzte Änderung: 9.07.2017 @ 10:04)

XXXL

In Amerika ist alles größer - liest und hört man immer wieder. Aber stimmt das auch?

Ja, klar! Natürlich! Zumindest gibt es dafür viele Beispiele:

(1) Riesige Freeways. 6 Spuren + die car pool lane ganz links außen sind in der Nähe der Ballungszentren keine Seltenheit. Es ist schon ein Erlebnis eingekeilt im heavy traffic rechts und links überholt zu werden. Häufig von trucks...

(2)... die mit ihrem mächtigen Führerhaus und den daraus hochragenden Schornsteintürmen, ähh Auspuffrohren, auch viel gewaltiger erscheinen, als ein handzahmer deutscher 40-Tonner auf der A2.

(3) Angespornt von den Dimensionen amerikanischer LKWs greifen immer mehr Amerikaner zu privaten PKWs, mit denen man in den Krieg ziehen könnte. (Bitte verzeihen Sie die Martialität.) Monster-SUVs mit mähdreschergroßer Bereifung und einem Power-V8-Motor röhren über die Highways, dass es nur so kracht.

(4) Auch amerikanische Wohnmobile lassen sich größentechnisch nicht lumpen. Während man in Europa gerne mit einem 5,80 m Gefährt loslegt, sind RVs in den USA oftmals größere Reisebusse mit Voll-Luxusausstattung. Selbst Miet-Wohnmobile haben meistens 25-30 ft. Länge. Völlig normal und angesichts breiter Straßen und großer campsites auch unproblematisch.

Themenwechsel von einem Grundbedürfnis - Autofahren - zum nächsten.

(5) Amerikaner essen gerne. Scheint jedenfalls so, wenn man sich die Monster-Portionen anguckt, die man in amerikanischen Restaurants aufgetischt bekommt. Ein full american breakfast mit drei bacon strips, zwei scrambled eggs, einem Berg hashed browns und drei Toasts mit Marmelade z.B. stillt selbst den größten morgendlichen Hunger, und angesichts der dazu großzügig gereichten bottomless cup of coffee muss auch niemand verdursten.

(6) Leider hat das viele kalorienreiche Essen auch seine Schattenseiten, denn in Amerika gibt es auffallend viele Zeitgenossen, deren vollschlanke Obelix-Figur darauf schließen lässt, dass sie keine Verächter der reichhaltig servierten Kost sind, um es mal vorsichtig zu formulieren.

(7) Große Bäuche brauchen große Hosen und Hemden. Meistens fallen amerikanische Klamotten ziemlich groß aus. Ich kaufe z.B. immer L, was bei Herren-Oberbekleidung fast immer einem handelsüblichen XL in Deutschland entspricht.

(8) Außerdem shoppen Amerikaner für ihr Leben gerne. Und zwar in shopping malls, in denen man sich verlaufen kann, oder in Supermärkten, die wie die großen Geschwister deutscher Supermärkte wirken. Da sind selbst die Einkaufswagen riesig und auch die Parkplätze davor.

Bestimmt fallen mir noch weitere Beispiele ein, so stay tuned...