USA A-Z
(Letzte Änderung: 28.04.2026 @ 17:12)
Tanken
Leider muss man auch als USA-Mietwagentourist hin und wieder an die Zapfsäule. Und leider ist der Sprit in Amerika längst nicht mehr so billig wie bei meiner ersten USA-Reise 1991, als eine Gallone (ca. 3,7 l) ungefähr 1,30 USD kostete. Die Zeiten sind vorbei. Trotzdem wirken die USA im Vergleich zu vielen europäischen Preisen an der Tanke oft noch immer wie das gelobte Land.
Auto fängt eben auch im USA-Urlaub mit "Au" an und hört mit "o" auf, ist unter dem Strich aber alternativlos, wenn man wirklich etwas vom Land sehen möchte.
In Amerika ist es üblich und sehr praktisch, direkt an der Zapfsäule mit Karte zu zahlen. Wenn man nach einem ZIP-Code, also der PLZ des Rechnungsempfängers, gefragt wird, beginnt für ausländische Reisende allerdings gerne das fröhliche Roulettespiel. Es scheint irgendwie von den Mondphasen, dem Sternzeichen des Kunden, dem aktuellen Wetter oder von weiß-der-Kuckuck-was abzuhängen, ob die deutsche PLZ akzeptiert wird oder nicht.
Entgegen aller Behauptungen, die man zu diesem Thema manchmal in diversen Foren liest, gibt es keine "Geheimzahl", die für deutsche Urlauber zuverlässig funktioniert. Probieren Sie es einfach aus und freuen Sie sich, wenn Ihre PLZ akzeptiert wurde. Falls nicht, müssen Sie zum Kassierer, dort vorzahlen oder die Säule freischalten lassen und anschließend wieder hineinmarschieren. Auch das gehört zum kleinen Folkloreprogramm des amerikanischen Tankens.