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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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USA A-Z

(Letzte Änderung: 12.06.2026 @ 21:12)

Supermarkt

Amerikanische Supermärkte sind im Vergleich zu Deutschland riesig. Für europäische Touristen manchmal zunächst geradezu erschlagend groß. Da steht man dann staunend vor den 50 Müslisorten und den 35 Chipssorten und fragt sich, wer das alles kaufen soll. Vor allem die Obst- und Gemüseabteilung amerikanischer Supermärkte hat oftmals Erlebnischarakter.

Hier ein Beispiel:

Apropos Obst und Gemüse: Bio-Produkte finden sich auch in amerikanischen Supermärkten unter dem Label organic inzwischen deutlich häufiger als früher. Von deutscher Selbstverständlichkeit kann aber noch nicht überall die Rede sein; das hängt stark von Region, Kette und Nachbarschaft ab.

Dazu kommt ein Trend, der sich in den letzten Jahren klar verfestigt hat: Schon lange gibt es in vielen Supermärkten eine gut sortierte Deli-Theke, wo man frische Wurst- und Käsewaren, Salate und auch Fleischgerichte kaufen kann. Hinzu kommen in vielen größeren Märkten ganze Essensstationen mitten im Laden, wo man z.B. Chinese oder Mexican food, Suppen, Salate usw. ähnlich wie in einem Buffet-Restaurant zum Mitnehmen zusammenstellen kann. All das trägt dem Umstand Rechnung, dass viele Amerikaner entweder gar nicht groß kochen wollen oder Essen lieber unkompliziert mitnehmen.

Trends kommen und gehen allerdings. Vorbei die Zeiten, als an der Kasse angeboten wurde die Einkäufe bis zum Kofferraum des auf dem riesigen Parkplatz abgestellten SUVs zu bringen. Die großen Parkplätze und SUVs gibt es zwar immer noch, aber das Servicepersonal für derartigen Tütenliefer-Schnickschnack scheint in den letzten Jahren doch deutlich abgespeckt worden zu sein.

Tüten sind mittlerweile übrigens vielerorts aus Papier oder kosten extra. Die Frage "Paper or plastic?" wird viel seltener gestellt als früher, nicht zuletzt weil etliche Bundesstaaten, Countys oder Städte Einweg-Plastiktüten zurückgedrängt oder verteuert haben.

Auch haben nur noch die wenigsten Märkte 24/7 auf. Früher konnte man häufiger morgens um 3.00 Uhr den Großeinkauf erledigen. Auch da scheint die Erkenntnis gereift zu sein, dass für das Unternehmen Aufwand und Ertrag bei solchen Sperenzchen doch in ungünstigem Verhältnis stehen.