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Gaelic Tour 2025

(Letzte Änderung: 28.02.2026 @ 12:23)

Tag 17: 29.07.2025 (Teil 1)

Regenwetter! Ungut - wir wollen doch heute die Isle of Skye besichtigen. Aber gut, dass es hier regnet, sollte nicht ganz unerwartet kommen. Trotzdem sind wir etwas traurig.

Frühstück bekommen wir heute nicht serviert, darum müssen wir uns selbst kümmern. Also marschiere ich los in der Ort. Zehn Minuten gut sind es zu McKenzie's Bakery, von wo ich mit Scones, einer Apfeltasche und einem Berliner mit Creame-Füllung zurückkehre. Kaffee und Tee machen wir uns auf dem Zimmer. Alles nicht so opulent wie wir es mittlerweile gewöhnt sind, aber wir sind ja auch verwöhnt.

Als wir losfahren, ist die Sicht gegen Null. Unser erstes Ziel ist der Old Man of Storr. Der große Parkplatz ist trotz des miserablen Wetters schon jetzt gut gefüllt. Später wird hier nichts mehr zu kriegen sein.

Wir marschieren los. Es ist kühl, windig und es regnet. Zunächst nur drizzle, später aber proper rain. Es gießt.

Schemenhaft sind die berühmten Felsen zu erkennen.

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Ungemütlich, das ganze Unterfangen.

Und die Sicht wird und wird nicht besser.

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Der Gedanke, umzukehren ist durchaus in unseren Köpfen, aber wir halten durch. Dann sind die Felsnadeln erreicht. Der berühmte Viewpoint aber liegt oberhalb der Felsen. Lohnt sich das bei diesem Nebel? Anja kehrt um, ich kraxele weiter. Und nicht nur ich - es sind hier Menschenmassen unterwegs. Kein Wunder, ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten in ganz Schottland.

Ich komme dem Viewpoint näher.

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Oben ist dann so windig, dass man aufpassen muss, dass man nicht von dem Plateau geweht wird. Kinder können da nicht alleine stehen, die heben locker ab. Ich stehe eine halbe Stunde in der Kälte und hoffe, dass die Sicht besser wird. Immerhin regnet es nicht mehr. Aber der Wind rupft mich komplett durch. Ich steige runter und gehe hundert Meter zurück. Aber dann!

Endlich tun sich immerhin so etwas wie Wolkenlücken auf. Ja, tatsächlich: Die Sicht wird besser! Das sieht jetzt doch schon richtig cool aus. Nachdem ich schon aufgeben wollte und halb auf dem Rückweg war. Ich gehe zurück.

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Auch in die anderen Richtungen.

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Sogar die Sonne blitzt hervor. Boah, was bin ich froh, dass ich doch hier hoch gestiefelt bin.

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Der verbliebene Nebel ist kein Hindernis, sondern ein willkommenes Feature, das erst so richtig Atmosphäre schafft.

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Der verbliebene Nebel ist kein Hindernis, sondern ein willkommenes Feature, das erst so richtig Atmosphäre schafft. Ich mache Bilder ohne Ende, bevor ich den Rückweg einschlage.

Mittlerweile ist es richtig sonnig - kaum glaubhaft, wenn man sich überlegt, was vor einer Stunde noch für eine Waschküche hier herrschte.

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Sehr, sehr happy treffe ich Anja beim Auto wieder. Die Parkplätze sind - wie erwartet - mittlerweile regelrecht belagert.

Wir fahren weiter.