Gaelic Tour 2025
(Letzte Änderung: 28.02.2026 @ 12:12)
Tag 16: 28.07.2025 (Teil 1)
Haben wir heute Morgen schon über das Frühstück geredet?
Da isses - seufz, schmacht:
Als Vorspeise gab es übrigens Greek Yoghurt mit Obst - auch klasse! Beide Frühstücksräume sind um 8:15 Uhr übrigens proppevoll. Das B&B ist ausgebucht. Wie gesagt: Aviemore ist hier DAS touristische Zentrum.
Wir checken aus und machen noch einen Schoki-Stopp beim Aldi. Dann raus aus Aviemore, Richtung Western Highlands, wie unser Vermieter die Küstenregionen nennt. Wir fahren nach Inverness, steigen aber nicht aus. Soll ja nicht so dolle sein, die Stadt am Loch Ness.
Wir fahren zum Urquhart Castle. Ein sehr populäres Fotomotiv. Hier hält ein Reisebuss nach dem anderen, der Parkplatz ist restlos überfüllt. Wir fahren hin und her, in beide Richtungen, einen Stellplatz gibt es weit und breit nicht. Also machen wir es so: Wir fahren so weit links ran, dass wir niemanden blockieren. Blinker links. Und dann abwechselnd zum Zaun, von dem aus man wenigstens halbwegs brauchbare Bilder machen kann. Mit Tele sowieso.
Den hohen Eintrittspreis von 16 Pfund ist uns das Castle nicht wert, zumal - wie gesagt - kein Parkplatz zu kriegen ist. Erst wieder nachmittags um halb vier - man muss online reservieren. Nee, danke.
Das Wetter ist so la-la. Ziemlich kühl. Ab und zu ein paar Spritzer Sprühregen.
Wir fahren nach Bealy. Ein hübscher Ort, wo wir uns bei einer Bäckerei für den weiteren Tag versorgen. Außerdem gibt es hier eine Klosterruine. Gegründet wurde das Priorat um 1230 von Mönchen des streng lebenden Valliscaulianerordens aus Burgund. Kein Eintritt, man kann einfach so losspazieren.
Wir fahren weiter nach Westen. Der Himmel ist bedeckt, die Landschaft sehr schön.
Irgendwann erreichen wir Ullapool, ein Hafenstädtchen an der Ostseite des Loch Broom in den nordwestlichen Highlands und mit etwa 1.500 Einwohnern das regionale Zentrum weit und breit. Was anderes als Ullapool gibt es hier städtemäßig nicht. Übernachtungstechnisch gesehen auch nicht, also haben wir hier ein B&B vorgebucht.
Um halb zwei ist das Zimmer nicht bezugsbereit, deshalb machen wir zunächst einen Spaziergang in den Ort und essen Fish&Chips bei einer Shack zu Mittag. Auch, weil das Wetter an der Küste im Tagesverlauf noch besser werden soll - wir haben dort nämlich noch einige Strände auf dem Programm.
Die Portionen sind riesig - kosten 15 Pfund jeweils. Nicht billig, aber nichts im Vergleich zu den Restaurantpreisen im Ort. Die Portionen sind riesig, aber eine hätte locker gereicht.
Als wir wieder beim B&B sind, ist das Zimmer fertig. Kathleen ist eine nette Hausdame.