Gaelic Tour 2025
(Letzte Änderung: 28.02.2026 @ 12:13)
Tag 2: 14.07.2025 (Teil 1)
Zu Tisch, bitte:
Wow! Seeeeehr lecker. Wie gesagt: PL-technisch könnte es hier nicht besser sein.
Noch zwei Bilder vom Haus selbst:
Es gibt nicht nur den bestellten French Toast. Müsli, Joghurt, anderes Brot, Obst - wer da nicht satt wird, hat selbst Schuld. Der Frühstücksraum ist übrigens bis auf den letzten Platz besetzt. Da haben wohl noch ein paar andere am Vorabend eingecheckt.
Wir nehmen die Dosen mit, die wir in dem Kühlschrank draußen geparkt haben, checken aus und gehen auf Tour. Zurück nach Norden, wieder in den Wicklow Mountains Nationalpark. Wieder sind die Straßen einsam, vor allem weht eine steife Brise. Erinnert alles frappierend an Norwegen.
Das gute Wetter verzieht sich leider, aber damit war zu rechnen. Als wir beim Trailhead beim Upper & Lower Bray in der Nähe von ... nee, hier ist nichts in der Nähe, nur Wildnis ... also noch mal: Als wir bei besagtem Trailhead (GPS: 53.17469, -6.29179) ankommen, droht sogar Regen. Und immer noch pfeift der Wind um die rundgeschliffenen Ecken.
Der Weg ist klasse. Fußbreit, manchmal nicht einmal das. Farn und anderes Grünzeug hat ihn stellenweise beinahe komplett überwuchert. Bis zu den Hüften stehen wir im Gemüse.
Das Wetter hat sich, wie man sieht, wieder gefangen, aber in der Ferne drohen weiter dicke Regenwolken. Wenn die hier rüber ziehen ... Anja geht mit, bis wir zurück auf der schmalen Landstraße sind. Sie nimmt diese zurück zum Auto. Ich hingegen stürme an der Nordseite des Upper Brays empor. Schweißtreibend steil geht es quer durch die Pampa. Abschnittsweise ist kein Weg erkennbar. Es geht einfach den weichen, torfigen, stellenweise morastigen Berg hoch.
Und klar, dann passiert es: Regen. Erst sanft und zart. Bald aber kalt. Richtig kalt. Und dazu dieser Wind. Die Landschaft verschwimmt vor den Augen der Handy-Kamera. Mit der DSLM fotografieren ist nicht mehr.
Brr, ist das zugig hier oben. Und natürlich total exponiert. Hier wachsen exakt null Bäume, unter die man sich stellen könnte. Der Regen hat übrigens die Freundlichkeit, mir voll ins Gesicht zu klatschen.
Aber hübsch. Heidelandschaft vom Feinsten. Allerdings geht es verdächtig nah am Abgrund entlang. Hier sollte man nicht unbedingt fehltreten.
Andere Wanderer: null.
Doch dann: Zwei unentwegte kommen mir entgegen. Und mit ihnen kehrt die Sonne zurück - sie lebe hoch!
Da ist wieder der Lower Bray, diesmal von der anderen Seite fotografiert: