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Gaelic Tour 2025

(Letzte Änderung: 28.02.2026 @ 12:12)

Anreise Teil 1: 11.07.2025

Freitagmittag: 13:30 Uhr. Wir laden das Gepäck ein, Lisa-Marie hinterher, und fahren nach Dortmund. Hinter dem Bahnhof finden wir einen Parkplatz, wo Lisa-Marie uns absetzen kann. Wir sind überpünktlich und gehen erstmal zu Kamps, wo wir uns mit Kürbiskern-Tomaten-Feta Bageln eindecken.

gaelic Tour 2024

Pünktlich ist auch der Flixtrain um 15:56 Uhr. Der Zug ist zwar alt, aber zum Glück nicht so überfüllt. Abgesehen davon haben wir feste Sitzplätze: 8A und 8B in Wagen 8.

Wir fahren zwei Stationen bis Essen Hbf. Auch der Zug zum Airport Düsseldorf ist nicht zu voll, jedenfalls ergattern wir einen Sitzplatz - das ist ja schon mal was und in diesen verrückten DB-Zeiten nicht selbstverständlich.

In Düsseldorf angekommen, müssen wir ein wenig suchen, bis wir den Fußweg zum Hotel finden. Bei Google Maps ist das nicht so ganz klar erkennbar. Wir laufen erstmal in die falsche Richtung, bemerken den Fehler aber schnell und machen es dann besser. Eine Viertelstunde später sind wir beim Holiday Inn Express. Gut durchgefeuchtet, denn es ist schwül-warm.

Das Zimmer ist sehr schön und für 90 EUR inkl. Frühstück ziemlich günstig. Wir halten uns nicht lange auf, sondern ziehen gleich weiter zu einer Pizzeria. Ungefähr zwanzig Minuten Fußweg über eine Brücke, an einer Hauptstraße entlang und rechts ab in ein Wohngebiet. Den Laden muss man kennen, wir haben ihn zuvor bei Google Maps ausgekundschaftet. Die Vegetaria- und Hawaii-Pizzen sind lecker und günstig, man kann draußen sitzen - was will man mehr.

Den Rest des Abends verbringen wir mit Netflixen im Hotel.

Anreise Teil 2: 12.07.2025

Wir müssen früh aus den Federn und sitzen bereits um 6:00 Uhr beim Frühstück. Der große Saal gehört uns quasi ganz alleine, nur eine andere Familie ist schon am Start. Das Buffet lässt keine Wünsche offen - perfekt und von einem gut aufgelegten Personal angerichtet. Dabei habe ich gar nicht so einen großen Hunger, bin noch von der Pizza am Vorabend satt. Zwei Croissants, Fruchtjoghurt mit Obst, ein Löffel Rührei - mehr geht nicht rein.

Bei herrlich frischer Luft gehen wir zum Airport. Wie gesagt: eine Viertelstunde, dann ist man schon da. Wir fahren mit dem Skytrain zum Terminal, wo schon richtig was los ist. Klar, Ferienbeginn NRW.

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Zum Check-in müssen wir mit unserem Handgepäck nicht, also gleich durch zu Security. Vier Minuten Wartezeit sind angezeigt - passt haargenau.

Wir müssen zu Gate C37, das rappelvoll ist. Vor unserem Flug gehen noch andere nach Serbien und in die Türkei. Wir suchen uns eine etwas ruhigere Ecke. Ich vertreibe mir die Zeit mit Schachspielen und etwas Schreiben.

Der Flug nach Dublin dauert nur 1:50 Stunden. Total unspektakulär, sieht man davon ab, dass sich unterwegs eine paar hübsche Fotogelegenheiten bieten.

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Zum Beispiel von der Isle of Man:

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Wir kommen bei strahlendem Sonnenschein und für Irland ungewöhnlich warmen 27° C an. Herrlichstes Sommerwetter!

Am Hertz-Schalter dirigiert man uns gleich weiter ins Erdgeschoss des Parkhauses. Dort fragen wir uns zum Shuttle durch, der gerade abfahren will, als wir angehetzt kommen. Der Fahrer ist so nett, uns noch mitzunehmen, auch wenn nur noch ein Sitzplatz frei ist und ich im Gang stehen muss. Eine ziemlich wacklige Angelegenheit.

Wir gurken eine Viertelstunde über das Airportgelände, bis wir bei der eigentlichen Vermietstation ankommen. Ich springe schon mal schnell raus. Bei Hertz ist man auf Zack. Die Schlange vor den Schaltern ist zwar ziemlich lang, aber es sind immerhin neun Schalter besetzt. Dann relativiert sich das und es geht ruckzuck.

Wir bekommen das billigste, kleinste und schlechteste Auto, das verfügbar ist - dafür war es spottbillig. Ein Dacia Sandero mit Handschaltung. Egal, wir werden damit schon zurechtkommen.

Unter Vermeidung der mautpflichtigen M50 fahren wir etwa eine halbe Stunde, bis wir Howth erreichen - ein typischer Ferienort in den Outskirts von Dublin. Südlich der Innenstadt, weg vom Trubel. Eine andere Welt. Unheimlich viele junge Leute sind unterwegs. Sie kommen mit der Bahn und Linienbussen aus der City, um einen der seltenen Strandtage zu verbringen, die man hier aufs Jahr gesehen hat. Völkerwanderung pur!

Wir checken erst einmal im Marine Hotel ein, das nicht nur von außen überzeugt, sondern auch von innen und eine perfekte Lage hat.

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Es ist halb zwei, das Zimmer noch nicht fertig. Ok, dann gehen wir einkaufen. Einmal über die Straße, noch ein paar Meter zu Fuß, dann ist man bei einem großen Supermarkt, wo wir uns erst einmal mit Getränken und muffinähnlichen Teilchen eindecken.

Anschließend fahren wir zum Burrow Beach - der Dublin Beach schlechthin. Hier muss man hin, hier ist was los! Was los? Gelinde gesagt ist die ganze Gegend komplett überfüllt. Alle Welt ist hier, Dublin muss wohl komplett entvölkert sein. Wir finden mit Ach und Krach und zentimetergenauem Parken einen Parkplatz, was mir als Fahrer aber ein paar Nerven kostet. Der Platz ist auch nur deshalb noch frei, weil alle anderen Autos scheinbar zu lang sind. Nur unsere mickrige Nuckelpinne passt so eben hinein.

Etwas beunruhigend ist, dass hier fleißig Tickets verteilt werden - uns wir stehen auf der falschen, nämlich rechten, Straßenseite. Hmm ... Umparken ist aber keine Alternative, da können wir dann gleich zurück zum Hotel fahren. Also riskieren wir es.

Der Strand ist hübsch. Nicht gerade Seychellen-mäßig, aber für diesen Teil Irlands, in unmittelbarer Großstadtnähe, absolut beachtlich.

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Ins Wasser wollen wir nicht - wir sind ja noch gar nicht richtig angekommen. Die Klamotten sind alle noch im Kofferraum verstaut. Für einen kleinen Spaziergang barfuß reicht es aber. Das Wasser ist übrigens kalt - im Sinne von ... kalt. Den gemeinen Iren stört es nicht, der/die ist hart im Nehmen ...

Wir kehren zum Auto zurück, wo wir ein paar Minuten abwarten müssen, bis sich ein Verkehrsknäuel aufgelöst hat. Es geht nicht vor und nicht zurück. Wir werfen uns gar nicht erst in das Getümmel, sondern - wie gesagt - warten ab, bis die Luft einigermaßen rein ist. Trotz allem Chaos läuft das hier ganz gesittet ab. Es wird weder gehupt noch geflucht noch sonst was. Man steht dem Leben gelassen gegenüber. Auch am Burrow Beach am Samstagmittag an einem der wenigen Hochsommertage nach mitteleuropäischem Maßstab im Jahr.

Next Stop: Howth Cliff Walk, also der Trailhead desselben. Neben Burrow Beach die Attraktion schlechthin. Auch hier finden wir mit Glück den allerletzten regulären Parkplatz. Wir schnüren die Wanderschuhe und ziehen los.

Die Ausblicke über die Steilküste sind sagenhaft.

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Wir sind ungefähr zwei Stunden unterwegs, bevor wir einmal quer über die Howth Peninsula fahren zum anderen, dem südlichen Ende des Cliff Walks. Dort parken wir in einem Wohngebiet und brauchen zwei Anläufe, um den richtigen Fußweg, zu finden, der zwischen Nobelhäusern hindurch zum leider abgesperrten Howth Lighthouse führt. Wir machen ein paar Fotos, die sich optisch nicht wesentlich von den obigen Bildern unterscheiden. Wenn man eine Transportmöglichkeit hat, ist der gesamte Cliff Walk eine tolle Möglichkeit, frische Luft zu schnappen. Aber auch so, wie wir es gemacht haben, absolut klasse.

Nun geht es zurück zum Hotel. Eine Viertelstunde später sind wir da - die Entfernungen auf der Howth Peninsula sind nicht so groß und der Verkehr - abgesehen vom Burrow Beach - harmlos.

Das Zimmer ist natürlich bezugsfertig. Und hübsch.

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Ich springe noch mal rüber zum Supermarkt und kaufe eiskalte Cola.

Abendessen gibt es in der Schooner Lodge, die ich zuvor bereits reserviert habe. Ach so: Das ganze Hotel ist übrigens proppenvoll. Ein großer Geburtstag oder eine andere Familienfeier.

Fish&Chips - saulecker ... Der Caesar´s Salad auch.

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Der Kellner stammt aus Rumänien. Er spricht gutes Deutsch und freut sich, das wieder üben zu können. Eines Tages möchte er nach Deutschland zurück. Netter Typ.

Abends gucken wir uns die EM-Niederlage der deutschen Fußballfrauen an. Schlecht gespielt, verdient verloren. Schade, aber das bisherige Auftreten beim Turnier verdient bereits allen Respekt.