San Francisco (CA)
(Letzte Änderung: 17.07.2026 @ 19:12)Goldrausch, Flower Power und der Ruf San Franciscos
San Francisco hat einen Ruf wie Donnerhall. Für die meisten Amerika-Reisenden ist die Stadt am Golden Gate ein absolutes Must-See an der Westküste, nicht wenige halten sie sogar für eine der schönsten Städte der Welt. Sehenswürdigkeiten gibt es hier praktisch ohne Ende - allen voran natürlich die Golden Gate Bridge, längst nicht mehr nur Wahrzeichen der Stadt, sondern der ganzen USA.
Diese besondere Anziehungskraft hatte San Francisco schon viel früher. Als am 24. Januar 1848 am Sutter's Mill in den kalifornischen Ausläufern Gold gefunden wurde, war das damalige Yerba Buena (erst kurz zuvor, 1847, in San Francisco umbenannt) noch ein Kaff mit kaum 900 Einwohnern. Der Goldrausch änderte das binnen kürzester Zeit: Bis 1849 explodierte die Einwohnerzahl auf rund 25.000, 1852 waren es schon über 36.000. San Francisco wurde zum zentralen Hafen und Umschlagplatz für alle, die ihr Glück in den Goldfeldern versuchen wollten - der Hafen selbst füllte sich mit verlassenen Schiffen, deren Mannschaften kurzerhand Richtung Goldfelder verschwanden. Aus dem kleinen Küstenort wurde eine Zeltstadt aus Hotels, Läden, Saloons und Spielhöllen (Quellen: National Park Service, Encyclopaedia Britannica).
Gut hundert Jahre später zog San Francisco erneut Massen an - diesmal nicht wegen Gold, sondern wegen einer ganz anderen Art von Rausch: der Flower-Power-Bewegung.
🌼 Flower Power 🌼
Der Begriff geht auf einen Aufsatz des Beat-Dichters Allen Ginsberg von 1965 zurück ("How to Make a March/Spectacle"): Er schlug vor, bei Anti-Vietnamkriegs-Demonstrationen in Berkeley Blumen an Polizei, Presse und Politiker zu verteilen, um die Proteste bewusst friedlich und gewaltfrei wirken zu lassen. Aus dieser Taktik wurde ein Symbol - und aus dem Symbol die Chiffre für die gesamte Hippie-Gegenkultur der späten 1960er.
Ihren Höhepunkt erlebte die Bewegung im Summer of Love 1967, eingeläutet vom "Human Be-In" am 14. Januar desselben Jahres. Schätzungen zufolge kamen in diesem Sommer 75.000 bis 100.000 junge Menschen nach Haight-Ashbury, um Gewaltlosigkeit, Naturverbundenheit und freie Liebe zu leben und gegen Materialismus sowie den Vietnamkrieg zu protestieren. Janis Joplin, Jimi Hendrix und die Grateful Dead lebten mitten im Viertel. Schon im Oktober 1967 erklärten Haight-Ashbury-Bewohner mit einer inszenierten Trauerfeier ("Death of the Hippie") die ursprüngliche Bewegung für beendet - Medienrummel, Drogenprobleme und Obdachlosigkeit hatten dem Viertel zugesetzt.
Die inoffizielle Hymne dieser Zeit: "San Francisco (Be Sure to Wear Some Flowers in Your Hair)", geschrieben von John Phillips (Mamas and the Papas) und gesungen von seinem Freund Scott McKenzie. Der Song erschien im Mai 1967, eigentlich als Werbung fürs Monterey Pop Festival gedacht, und wurde stattdessen zum Sound des ganzen Sommers.
Quellen: Encyclopaedia Britannica, History.com, Wikipedia.
In Haight Ashbury, einem nach der Kreuzung von Haight und Ashbury Street benannten Stadtviertel, findet man noch Relikte der einst so virulenten Protestbewegung. Damals, 1967, wurden einige der altehrwürdigen viktorianischen Häuser in dieser Gegend zu offenen Wohngemeinschaften umdeklariert. Janis Joplin und Jimi Hendrix lebten hier. Für Uralt-Hippies und ihre postmodernistischen Nacheiferer hat das etwas flippige Kreativ-Viertel auch heute noch eine gewisse Anziehungskraft.
Wo sonst, wenn nicht in San Francisco (Columbus Avenue), könnte ein alternativer Buchladen, wie City Lights, bis in die heutige Zeit existieren und längst selbst so etwas wie eine säkulare Pilgerstätte sein. Nancy Peters, seit 1971 Angestellte und zuletzt bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2007 Geschäftsführerin des City Lights Bookstore, gibt einen Einblick in die damalige Zeit:
"When I joined City Lights in 1971, and started working with Lawrence, it was clear that it had been very much a center of protest, for people with revolutionary ideas and people who wanted to change society. And when I first began working at the little editorial office up on Filbert and Grant, people that Lawrence had known through the whole decade of the '60s were dropping in all the time, like Tim Leary, people who were working with underground presses and trying to provide an alternative to mainstream media. This was a period of persecution, and FBI infiltration of those presses." (Quelle: Wikipedia)
Die Golden Gate City hat den Charme der etwas anderen, gegen den Strich gebürsteten, Metropole für intellektuelle Freigeister und Leute, die abseits des mainstreams sind oder sich selbst dort sehen, nicht ganz verloren. Diese Stadt taugt immer noch als Gegenentwurf zum prüden und verklemmten Amerika und zählt mit ihrer gelebten Toleranz und ihrer LGBTQ+-Geschichte bis heute zu den symbolträchtigsten liberalen Städten des Landes. Im Vergleich zum konservativ-evangelikalen bible belt Amerikas ist San Francisco Sodom und Gomorrha zugleich.
Eine Stadt, die seit Jahrzehnten Besucherströme aus aller Welt anzieht, muss mehr zu bieten haben als ein tolerantes und weltoffenes gesellschaftliches Klima. "Die Schöne am Pazifik", so der treffende Titel einer ZDF-Doku über San Francisco, gilt vielen sogar als schönste Stadt in den USA überhaupt. Nicht wenige wären vermutlich auch geneigt das Verhältnis von San Francisco zu Los Angeles mit "Die Schöne und das Biest" zu umschreiben.
Sicherheit in San Francisco – Aktuelle Lage
Hinweis: Im Text weiter unten findet sich ein kurzer persönlicher Hinweis zur Sicherheitslage bei den Bernal Heights.
San Francisco hat eine gespaltene Sicherheitslage: Die Gewaltkriminalität ist für eine US-Großstadt vergleichsweise moderat (Mordrate ca. 6–8 pro 100.000 Einwohner), aber die Eigentumsdelikte – insbesondere Fahrzeugeinbrüche und Ladendiebstahl – liegen im nationalen Vergleich sehr hoch. Hinzu kommt eine ausgeprägte Obdachlosenproblematik und eine offene Drogenszene in bestimmten Stadtteilen, die das Stadtbild in Teilen stark prägen. Seit 2022/2023 hat die Stadt mit verstärkter Polizeipräsenz und gezielten Maßnahmen im Tenderloin-Viertel gegengesteuert, mit sichtbarem, wenn auch nicht vollständig durchschlagendem Erfolg.
Wichtigster praktischer Hinweis für Touristen: Mietwageneinbrüche. San Francisco zählt zu den US-Städten mit der höchsten Rate an Kfz-Einbrüchen. Unbedingt nichts Sichtbares im Auto zurücklassen – weder Taschen noch Rucksäcke, aber auch keine Ladekabel, Sonnenbrillen, Trinkflaschen oder Plastiktüten. Smash-and-Grab-Diebstähle (blitzschnelles Einschlagen der Scheibe) passieren auch bei kurzen Stopps und bei Tageslicht. Besonders betroffen: Parkplätze am Fisherman's Wharf, am Coit Tower, an der Golden Gate Bridge (südliches Ende) und bei Alcatraz-Fähren. Der Kofferraum schützt nur, wenn er vor der Ankunft am Parkplatz beladen wird.
Sichere Touristenzonen
- Fisherman's Wharf / Embarcadero / Ferry Building: Stark polizeilich präsent, touristisch gut erschlossen und sehr sicher – solange man im Auto nichts liegen lässt (s. o.).
- Union Square / Downtown: War 2021–2023 durch organisierte Ladendiebstähle und Geschäftsschließungen in Verruf geraten. Seitdem stabilisiert; für Touristen mit normaler Aufmerksamkeit unproblematisch. Abends belebt.
- Chinatown / North Beach / Columbus Avenue: Lebendig, sicher, touristisch gut zugänglich. Der City Lights Bookstore an der Columbus Avenue ist eines der kulturellen Highlights dieser Ecke.
- Pacific Heights / Marina / Cow Hollow: Wohlhabende Wohnlagen mit sehr niedrigen Kriminalitätszahlen. Chestnut Street und Union Street als Flanier- und Restaurantmeilen unproblematisch.
- Nob Hill / Russian Hill: Sicher, historisch geprägt, sehenswerte Architektur. Die berühmte Lombard Street liegt hier.
- Castro: Weltweit bekanntes LGBTQ+-Viertel, gut belebt, sicher. Tagsüber wie abends unproblematisch.
- Haight-Ashbury: Tagsüber entspannt und für Kulturtourismus sehr lohnend. Abends in Seitenstraßen etwas mehr Aufmerksamkeit sinnvoll; die Hauptachse (Haight Street) bleibt gut belebt.
- Bernal Heights: Stark gentrifiziertes Wohnviertel, der Hügel selbst tagsüber sehr ruhig und sicher. Abends wird der Park spärlicher besucht – normale Stadtaufmerksamkeit genügt, kein Grund zur Sorge. Mehr dazu im Text unten.
Mit Aufmerksamkeit erkunden
- Mission District (östlich der Valencia Street): Der Valencia-Street-Korridor ist trendig, gentrifiziert und sicher. Weiter östlich Richtung Mission Street wird das Bild inhomogener; abends in Nebenstraßen erhöhte Aufmerksamkeit sinnvoll.
- SoMa (South of Market) – Convention/Event-Bereich: Rund um das Moscone Center und die großen Veranstaltungshallen tagsüber und bei Events gut frequentiert. In den industriell geprägten Randbereichen SoMas abends mehr Vorsicht.
- Civic Center (Rathaus, Opera, Symphony): Die öffentlichen Gebäude und das direkte Umfeld sind sicher; der Übergang zum angrenzenden Tenderloin ist jedoch fließend – nicht weiter westlich oder nördlich schlendern.
Meiden – kein Touristenziel
- Tenderloin: Das am stärksten belastete Innenstadtviertel der Stadt. Offene Drogenszene (Fentanyl), hohe Obdachlosenrate, aggressive Bettelei. Seit 2022 verstärkte Polizeipräsenz mit partieller Verbesserung, aber weiterhin kein Gebiet für Spaziergänge. Kein relevantes Touristenziel; liegt jedoch direkt neben Union Square – beim Gehen in Richtung Westen oder Nordwesten vom Union Square aufpassen.
- Bayview-Hunters Point (südöstliche Stadtgrenze): Erhöhte Kriminalitätsraten, kein touristisches Ziel. Kein Grund, als Besucher dorthin zu fahren.
BART & Muni
- Tagsüber für Touristen gut nutzbar; die BART-Stationen im Innenstadtbereich (Powell, Montgomery, Civic Center) sind akzeptabel. Ausnahme: Civic Center Station – direkt am Tenderloin gelegen, nach Möglichkeit meiden oder zügig passieren. Abends in weniger frequentierten Waggons mehr Aufmerksamkeit; Smartphone nicht offen zeigen.
Quellen: SFPD Crime Dashboard 2023/2024, San Francisco Controller's Office, SF Chronicle Crime Data.
Golden Gate Bridge, Cable Cars und Aussichtspunkte
Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten. Die kühn konstruierte Golden Gate Bridge kennt wohl nahezu jeder. Sie überspannt das Goldene Tor nach Amerika, also den Übergang der San Francisco Bay zum Pazifik, und ist ein Wahrzeichen der USA.
Wenn einem das Glück hold ist - häufig erst ab spätem Nachmittag - hat sich der zähe Küstennebel (marine layers), ein an der Westküste der USA vor allem vormittags häufig anzutreffendes Wetterphänomen, verzogen und die Brücke erstrahlt in vollen Glanz. Dann leuchtet das markante Rot der Brückenpfeiler.
Oder aber es ist Waschküche und man sieht wenig bis nichts.
Spätestens seit den 1970er Jahren sind die Straßen von San Francisco ein Begriff. Damals heizten auch auf bundesdeutschen Flimmerkisten Karl Malden und Michael Douglas in der gleichnamigen TV-Serie über halsbrecherisch steile Straßen durch Downtown San Francisco.
Die größtenteils völlig unspektakuläre Lombard Street hat einen weltberühmten Abschnitt mit 27 % Gefälle. 1923 wurde sie hier zur Einbahnstraße umgebaut und man verpasste ihr gleichzeitig eine Haarnadelkurve nach der anderen. Damit gilt sie heute als kurvenreichste Straße der Welt und ist eine Top-Touristenattraktion. Im Bild unten kann man im Hintergrund erkennen, wie sie sich den Russian Hill hinunterschlängelt. Noch steiler ist die Filbert Street mit sagenhaften 31,5% Gefälle.
San Francisco ist definitiv nichts für Radfahrer, es sei denn diese möchten schon auf dem Weg zur Arbeit für den Ironman trainieren. Auch für Autofahrer gibt es gewisse Dinge zu beachten. Manchmal fährt man so steil bergauf, dass man direkten Blick auf den kalifornischen Himmel hat und aufpassen muss, was sich hinter der nächsten Kuppe verbirgt. Stone und Keller (aka Malden und Douglas) haben dabei atemberaubende Verfolgungsjagden hingelegt mit Autos, die meterweit durch die Luft flogen.
Auf Autos kann man im Innenstadtgebiet von San Francisco auch gut verzichten. Es gibt ja die traditionellen Cable Cars. Diese auf Schienen gezogenen Seilbahnen fahren in San Francisco seit dem Jahr 1873 und erfreuen sich auch heute noch nicht nur bei Touristen großer Beliebtheit. Angesichts der steilen Straßen gibt es kaum einen besseren Weg die Stadt zu besichtigen und gleichzeitig Strecke zu machen.
Die Powell-Hyde Line z.B. beginnt an der Haltestelle Powell Street Station an der Market Street. Sie führt am Union Square vorbei, klettert über Nob Hill und geht dann steil bergab. Vor einem liegen die Gefängnisinsel Alcatraz und die Golden Gate Bridge. Endstation ist am Aquatic Park in der Nähe des Shopping-Centers Ghirardelli Square. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum berühmten Pier 39 (Fisherman's Wharf), wo man wahlweise blökende Seehunde oder Scharen von Touristen aus aller Welt bestaunen kann. Beides Herdentiere.
Fisherman's Wharf ist auch der Ausgangspunkt für touristische Bootsfahrten, und nicht weit entfernt legt man für Alcatraz ab. Die regulären Fähren nach Sausalito starten heute vor allem am Ferry Building, was ohnehin schon wegen der Lage und des Blicks auf die Bay ein schöner Ausgangspunkt ist. Alleine schon wegen der Skyline lohnt sich so eine Wasserperspektive, und an Alcatraz denkt man dabei zwangsläufig mit.
Schöne Ausblicke auf die Stadt hat man auch von den Twin Peaks oder aber vom markanten (auch aus dem Vorspann der TV-Serie Die Straßen von San Francisco bekannten) Coit Tower, einem Aussichtspunkt auf dem Telegraph Hill.
Früher war auch das Skydeck im Embarcadero Center eine gute Alternative. Leider wurde die Plattform nach 9/11 geschlossen und ist bis heute kein klassischer öffentlicher Aussichtspunkt mehr. Das Bild unten stammt aus dem Jahr 1999. Im Vordergrund sieht man die erdbebensicher konstruierte Transamerica Pyramid. Auch dort gab es mal eine Aussichtsplattform im 27. Stock.
Ein Geheimtipp für schöne Aussichten auf Downtown San Francisco sind auch die Bernal Heights in der Nähe des Mission Districts. Hier sind viele Jogger unterwegs, aber auch Hundeliebhaber, die mit ihren Vierbeinern Gassi gehen. Tagsüber ist das eine ausgesprochen entspannte Ecke. Nach Einbruch der Dunkelheit würde ich dort nicht panisch werden, aber auch nicht unnötigerweise allein unterwegs sein.
Den besten Blick auf die Skyline hat man, wenn man über die Oakland Bay Bridge stadteinwärts fährt. Leider gibt es da keine Möglichkeit anzuhalten und Bilder zu machen. Die views von Yerba Buena Island auf halber Strecke sind zwar ok, aber ein wenig zu distanziert.
San Francisco hat so viele schöne Seiten. Sogar strandtechnisch sieht es für eine Großstadt erstaunlich gut aus. Baker Beach (wo - ganz untypisch für das prüde Amerika - am nördlichen Ende FKK toleriert wird) mit Ausblick auf die Golden Gate Bridge ist ein guter Tipp. Auch China Beach, einen Steinwurf weiter südlich, ist sicherlich einen Besuch wert. Noch etwas weiter die Küste runter liegt die Gegend rund um das berühmte Cliff House. Das traditionsreiche Restaurant hat seinen Betrieb inzwischen eingestellt, aber als Aussichtspunkt Richtung Pazifik und Sutro Baths bleibt die Ecke trotzdem stark.
San Francisco ist eine der ganz wenigen amerikanischen Städte, in denen ich mir vorstellen könnte längere Zeit zu leben. Oder mit den Worten von Tony Bennett (1953): "I left my heart in San Francisco."
Top 10 Things to See
San Francisco packt auf wenig Fläche enorm viel Ikonisches. Hier eine ganz subjektive Auswahl meiner Top 10:
#1 Golden Gate Bridge
Das Wahrzeichen schlechthin: die rostrote Hängebrücke über die Bucht-Einfahrt. Am schönsten zu Fuß oder per Rad hinüber – oder vom Battery Spencer auf der Marin-Seite. Oft im Nebel, das gehört dazu.
GPS-Koordinaten: 37.819912, -122.478660
#2 Alcatraz Island
Die berüchtigte Gefängnisinsel in der Bucht. Die Audiotour im ehemaligen Hochsicherheitstrakt ist erstklassig – Tickets unbedingt vorab buchen.
GPS-Koordinaten: 37.826901, -122.423040
#3 Cable Cars
San Franciscos bewegtes Wahrzeichen: Die historischen Kabelbahnen rumpeln die steilen Hügel rauf und runter. Einsteigen am besten an der Powell-Street-Wendescheibe.
GPS-Koordinaten: 37.784700, -122.407900
#4 Fisherman’s Wharf & Pier 39
Touristisch, aber ein Klassiker: Seelöwen auf den Stegen, Blick auf Alcatraz und die Bucht, dazu Clam Chowder im Brotlaib.
GPS-Koordinaten: 37.808673, -122.409821
#5 Lombard Street
Die „krummste Straße der Welt“: ein Häuserblock in acht engen Serpentinen zwischen Blumenbeeten – von oben mit Blick über die Stadt.
GPS-Koordinaten: 37.802106, -122.418796
#6 Painted Ladies (Alamo Square)
Die Postkarten-Reihe viktorianischer Häuser vor der Downtown-Skyline (aus „Full House“ bekannt). Am besten vom Alamo Square aus fotografiert.
GPS-Koordinaten: 37.776260, -122.432884
#7 Chinatown
Das älteste und eines der größten Chinatowns Nordamerikas. Durch das Dragon Gate an der Grant Avenue tauchst du in Gassen, Tempel und Läden ein.
GPS-Koordinaten: 37.790705, -122.405691
#8 Golden Gate Park
Die grüne Lunge, größer als der New Yorker Central Park: Japanese Tea Garden, Conservatory of Flowers, de Young Museum und die California Academy of Sciences.
GPS-Koordinaten: 37.770800, -122.468600
#9 Coit Tower
Der Turm auf dem Telegraph Hill mit Rundblick über Bucht und Brücken; drinnen sehenswerte Wandmalereien aus den 1930er-Jahren.
GPS-Koordinaten: 37.802402, -122.405952
#10 Twin Peaks
Die zwei Hügel im Herzen der Stadt bieten den vielleicht besten Panoramablick über San Francisco – bei klarer Sicht bis zur Golden Gate Bridge.
GPS-Koordinaten: 37.752884, -122.447556
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Puuh, wie oft waren wir schon in San Francisco? Mal durchzählen: 1991, 1994, 1996, 1999, 2005, 2007, 2009, 2015.
Es dürfte schwer sein jemanden zu finden, der San Francisco nicht super findet. Tolle City, sensationelles Umland. Eine Weltmetropole, die man so nirgendwo sonst findet.
Allerdings sind die zunehmende Verwahrlosung mancher Viertel und die immer offener zutage tretende Armut Minuspunkte aus touristischer Sicht (was nicht zynisch klingen sollte).
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