Gaelic Tour 2025
(Letzte Änderung: 28.02.2026 @ 12:12)
Tag 11: 23.07.2025 (Teil 1)
Frühstück! Los, zu Tisch!
Ich traue mich mal an ein richtig Irisches Frühstück minus black pudding (Blutwurst, *schüttel*) und white pudding (Blutwurst minus Blut) - die hier sowieso nicht angeboten werden - heran.
Geht ganz geschmeidig über den Gaumen. Und ich bin für die gefühlt nächsten 372 Stunden satt.
Wir bekommen den Rest der Wäsche, der nicht in den Trockner durfte, bedanken uns noch einmal herzlich und checken aus. Die Fahrt führt uns weiter nach Norden. Es nieselt leicht. 16° C ungefähr.
Wir fahren durch bis zur nicht vorhandenen Grenze nach Nordirland. Jenseits davon ist alles wie gehabt: das Wetter (bedeckt, hin und wieder etwas Nieselregen), die Häuser, die Landschaft ländlich. Stopp! Zwei Dinge sind doch anders: In den Ortschaften hängen Fähnchen mit Union Jacks über den Straßen. Und die Tempolimits sind in Meilen. Was einen Zeitgenossen nicht daran hindert, aus Meilen Kilometer zu machen. Und so zuckelt er nur unüberholbar Meile für Meile mit 30 Stundenkilometern vor uns her.
Irgendwann reicht es mir und ich überhole. Klappt.
Und weiter gehts Richtung Küste. Wir fahren an (London-)Derry vorbei und durch Carlingford - eine hübsche, größere Stadt. Unser Ziel ist eine große Sehenswürdigkeit: Giant´s Causeway in der Nähe von Bushmills.
Als wir dort ankommen, ist es neblig. Aber die Sonne kämpft, die Sicht wird quasi minütlich besser. Also fahren wir nicht erst zu unserer Unterkunft, sondern stellen uns in das Verkehrsgetümmel vor dem Hauptparkplatz der Giant´s Causeway Experience, wie sie mit vollem Namen offiziell heißt. Doch leider ist das der falsche Parkplatz - wir werden weggeschickt. Tja, dumm gelaufen.
Wir gurken einen Weile auf erfolgloser Parkplatzsucher herum, bevor wir schließlich einen kostenpflichtigen Parkplatz nahe einer Kirche finden. Wir zahlen 15 Pfund und marschieren los. Der Trail beginnt gleich hier.
Erste Eindrücke von den Klippen begeistern uns:
Der Red Trail führt direkt über die Klippen, bevor es sehr steil bergab geht und man dann ungefähr auf halben Höhe am Hang weitermarschiert.
Hinter einer Landspitze tut sich ein Tal (amphitheater) auf, das einfach nur faszinierend schön ist.
Hier endet der Trail. Wir gehen zurück, diesmal folgen wir der Route, die unten am Wasser herführt (blue trail).