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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Reisebericht Dominikanische Republik 2026, 01.04.2026, Tag 3, Teil 2

Sightseeing DomRep

(Letzte Änderung: 10.07.2026 @ 14:22)

Wir spazieren ein Stück am Strand und der kurzen Promenade entlang und genießen das tolle Wetter. Angenehm warm, nicht schwül, eine luftige Brise.

Das Wasser ist so herrlich, da muss ich rein. Einfach klasse.

Wir halten uns etwa eine Stunde auf, dann fahren wir weiter zur Playa Moron. Nicht so bekannt. Hier gibt es einen großen, kostenlosen Parkplatz, den wir noch nicht verlassen haben, als uns bereits das erste Verkaufsangebot entgegenschwirrt: Langusten. Äh, nee: Nicht um diese Uhrzeit am Vormittag. Außerdem sind die Viecher so gar nicht unser Ding.

Wir wollen doch nur zum Strand, zu dem ein Weg durch den Wald führt.

Auch hier: ein herrlicher Beach.

Playa Morón auf der Halbinsel Samana Playa Morón auf der Halbinsel Samana Playa Morón auf der Halbinsel Samana

Zurück zum Parkplatz geht es wieder durch besagten Wald:

Waldweg am Playa Morón Waldweg am Playa Morón Waldweg am Playa Morón

Nächste Station: Playa Lanza del Norte

Wir müssen feststellen, dass man dorthin nur zu Fuß kommt. Es gibt zwar eine Straße, aber die ist gesperrt. Ist zwar kein Gewaltmarsch, aber so richtig Lust haben wir nicht. Zumal es jetzt, gegen Mittag, doch recht warm ist. Um nicht zu sagen: Die Sonne knallt vom Himmel.

Wir verzichten auf einen weiteren Strand und fahren nach El Limon, wo uns ein ziemliches Verkehrschaos erwartet. Kein Wunder: Der Ort ist Durchgangsstation für Fahrten in den Osten der Halbinsel Samana. Außerdem Ausgangspunkt für den Besuch des berühmten El Limon Wasserfalls. Dorthin wollen wir.

Ungefähr eine Viertelstunde noch, während der wir von Mopedfahrern überholt werden, die uns natürlich Touren aufschwatzen wollen. Da hilft nur: Blick stur geradeaus.

Linker Hand liegt der Parkplatz, wo man uns 300 Pesos abknöpft. Ob wir denn wirklich zu Fuß gehen wollen? Nicht doch hoch zu Ross? Nein, zu Fuß.

Der Weg führt anfangs steil bergan, dann noch viel steiler bergab. Für Anja ist das too much, sie kehrt um. Ich marschiere alleine weiter. Ist kein Weg für Flip-Flops, definitiv nicht. Massenhaft Geröll, teilweise sehr steil. Und vor allem: sehr schweißtreibend. Dazu nervt eine Erkältung, die gerade dabei ist, voll auszubrechen.

Ein paar Eindrücke von unterwegs:

Wanderung zum El Limón Wasserfall, Samana Wanderung zum El Limón Wasserfall, Samana Wanderung zum El Limón Wasserfall, Samana Wanderung zum El Limón Wasserfall, Samana Wanderung zum El Limón Wasserfall, Samana

Ich schaue einmal nicht genau bei Gaia GPS hin und laufe prompt ein Stück zu weit. Hier stehe ich am Fluss und muss auf die andere Seite:

Flussquerung auf dem Weg zum El Limón Wasserfall

Besser das Stück zurück und zweiter Anlauf. Diesmal klappt es auch. Kurz vor Schluss muss man durch den Fluss, an dessen Ufer ich eben schon stand. Das geht aber ganz gut, denn hier liegen große Steine im Wasser, über die man balancieren kann.

Gleich dahinter: ein Kassenhäuschen.

Womit ich nicht gerechnet habe: El Limon ist kostenpflichtig. Schlappe 100 Pesos, bloß ich habe kein Geld dabei. Nur Kreditkarte, mit der man bei dem kleinen Kassenhäuschen mitten im Wald natürlich nichts anfangen kann. Nach kurzer Beratung lässt man mich kostenlos durch, das finde ich sehr freundlich und bedanke mich ausgiebig.

Es geht noch einmal etliche Stufen steil bergab. Aber so richtig steil.

Schließlich bin ich am Ziel:

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Schon beeindruckend, aber man ist hier nicht allein – ist halt eine Top-Attraktion:

Der Rückweg beginnt mit dem üblen Anstieg die Stufen hoch. Dann die zwei kleinen Fluss-Überquerungen. Und noch ein Bild:

Rückweg vom El Limón Wasserfall

Schweißüberströmt kehre ich zum Auto zurück, wo Anja schon unruhig auf mich wartet. Kann ja keiner wissen, dass sich der eigentlich kurze Weg so zieht, weil das Geläuf so schwierig und teilweise slippery ist. Insgesamt war ich fast 90 Minuten unterwegs. Erkältungsbedingt bin ich entsprechend schlapp.