Reisebericht Dominikanische Republik 2026, 31.03.2026, Tag 2, Teil 1
Sightseeing DomRep
(Letzte Änderung: 10.07.2026 @ 14:22)
Frühstück gibt es wieder im Beach Club. Dieses Mal von Anfang an mit Vouchers in der Hand. Ich bekomme wieder ein Omelett, Anja Pancakes:
Auf dem Weg zu unserem Zimmer zurück bewundern wir wieder, wie schön doch das Los Corales Village ist. Wege, Bepflanzungen, top. Auch die kleinen Gebäude sehr hübsch. Unser Zimmer ist innen nicht schön, vor allem auch zu dunkel, wenn man nicht möchte, dass einem jeder in die Butze guckt. Aber die Terrasse ist herrlich. Summa summarum: Licht und Schatten. Mehr Licht. Und ein Top-PL-Verhältnis.
Wir checken aus und begeben uns auf eine längere Fahrt nach Samana. Zunächst müssen wir zurück nach Punta Cana, dann geht es auf die Autobahn 3 Richtung La Romana.
Kaum Verkehr. Straße top. Immer mal wieder Mautstellen. 100, 200 Pesos. Läppert sich.
Zwischen La Romana und Santo Domingo passiert es: Ich werde geblitzt. Kelle raus, rechts ran. Der Polizist zeigt mir das Lasergerät: 112 km/h statt der erlaubten 100. Tja, blöd. Der Mann spricht kein Wort Englisch – überhaupt: außerhalb von Restaurants und direkten Touristengebieten ist das mit dem Englisch so eine Sache. Bzw. kaum vorhanden. Er verklickert mir mit Hilfe des Übersetzungsprogramms auf seinem Handy, dass ich nach Santo Domingo zum Traffic Court muss. Mist! Ich fülle ein Formular aus – bis der Typ mir zu verstehen gibt, dass es auch eine andere Lösung gibt. Unbürokratisch. Unkompliziert. Für alle Beteiligten. Aha, ich bin ganz Ohr. Ich könnte auch umgerechnet 30 EUR bar bezahlen, dann wäre alles vergessen. Deal. Die Mücken wechseln den Besitzer und werden garantiert ordnungsgemäß verbucht und an die zuständigen Instanzen abgeführt. *hust*
Wir fahren weiter, nachdem uns eingeschärft wurde, nicht schneller als 100 zu fahren. Im Großraum Santo Domingo nicht schneller als 80. Geläutert halten wir uns daran.
Vor Santo Domingo biegen wir auf die Autobahn 7 ab, die quer über die Insel nach Norden führt. Top ausgebaut. Alle fahren zu schnell. Nur wir nicht.
Zwischenstopp! Salto de Socoa. Eine anfangs asphaltierte, rasch aber sehr rumpelige Straße führt uns zu einem Parkplatz, wo wir eine kleine Gebühr berappen müssen. Lustige, schwarze Schweine laufen hier frei herum. Ein mordsmäßig steiler Weg führt bergab zu einem Wasserfall, der einfach nur schön ist.
Hier baden Leute, ich versuche Bilder zu machen, auf denen keine Köpfe sind.
Ein hübscher Stopp, der allerdings noch einen schweißtreibenden Anstieg zurück zum Auto erfordert. In der prallen Mittagssonne eine Herausforderung.
Am frühen Nachmittag erreichen wir die Halbinsel Samana, nachdem wir durch einen Nationalpark mit Kurvenstraßen gefahren sind. Hier werden 400 Pesos fällig. Insgesamt sind wir ungefähr 20 EUR umgerechnet für die Fahrt losgeworden.
Wir steuern einen Viewpoint an.
Nach gut vierstündiger Fahrt finden wir unsere Unterkunft Hotel Playa de Coson direkt an einer kleinen Durchgangsstraße. Beim Check-in wird uns erklärt, dass wir entweder zum regulären Tarif mit Kreditkarte zahlen können oder bar, was ingesamt vierzig EUR billiger wäre. Natürlicih machen wir Letzteres, wobei uns der Geldautomat beim Hotel zehn EUR Gebühren abknöpft. Wir bekommen ein Chalet, das uns auf Anhieb begeistert:
Der tropische Garten ist schon top. Und einfach großartig der Beach:
Zum Dinner bestellen wir Spaghetti Carbonara und Caesar's Salad. Beides sehr lecker.