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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Reisebericht Dominikanische Republik 2026, 29.03.2026, Anreise, Teil 2

Sightseeing DomRep

(Letzte Änderung: 10.07.2026 @ 14:22)

Wir stehen um halb acht auf (wegen der Zeitumstellung in der Nacht gefühlt halb sieben) und gehen rüber zum Frühstück. Leider werden wir enttäuscht. Es ist erstens rappelvoll - einige Gruppen - und zweitens ist das Buffet ziemlich abgegrast. So früh schon! Brot in irgendeiner Form ist quasi nicht zu bekommen, wird auch nicht nachgelegt. Kein Quark mit Obst, wie man das sonst so kennt. Dafür einige warme Speisen, für die wir uns morgens selten erwärmen können. Ach, Messer fehlen auch. Schade.

Um Viertel nach neun fahren wir mit dem Shuttle, den wir bereits bei der Ankunft, online für 5 EUR/Person reserviert haben, zum Terminal.

Shuttle zum Terminal am Flughafen Amsterdam-Schiphol Shuttle zum Terminal am Flughafen Amsterdam-Schiphol

Bei United Airlines fragen wir nach den Check-In Schaltern von Air Canada: Schalter 30, aha. Danke.

Dort müssen alle einchecken, wohl, weil der QR-Code für die Einreise in die Dominikanische Republik überprüft wird. Online-Check-In war vorher nicht möglich. Geht trotzdem ruckzuck, wir dürfen "any lane" nehmen, auch Priority.

Das Gepäck möchte man gerne kostenlos für uns einchecken, aber wir verzichten dankend.

Security ist sowas von pingelig. Ich muss quasi alles auspacken, sogar der Rasierapparat wird überprüft. Dabei habe ich schon vorher alles vorbildlich vorsortiert und Sonnenmilch etc. in Klarsichtbeuteln verstaut. Hilft nix.

Die Passkontrolle direkt hinter Security geht ratzfatz. Beim Gate haben wir zwei Stunden Zeit, bis das Boarding beginnt.

Wir kommen mit ein paar Minuten Verspätung los und haben außerdem Gegenwind.

Blick aus dem Flugzeugfenster Blick aus dem Flugzeugfenster

Am Ende landen wir zwanzig Minuten verspätet in Toronto. Da wir auch noch durch eine schnelle Sicherheitsüberprüfung müssen, ganz schön knapp für den Weiterflug. Allerdings besteht dann doch kein Grund zur Hektik, denn das Boarding für Punta Cana wird verschoben. Wahrscheinlich wegen des Gepäcks der Leute mit Umsteigeverbindung aus Amsterdam.

Wir haben also ausreichend Zeit, mit unseren Kindern zu telefonieren und am Toronto-Airport noch ein wenig abzuhängen. Ein paar Bilder inklusive:

Aufenthalt am Flughafen Toronto, Kanada Aufenthalt am Flughafen Toronto, Kanada

Mit einer halben Stunde Verspätung geht unser Flug in die Karibik.

Der Flug mit Air Canada Rouge ist okay. Keine Turbulenzen. Service nicht der Rede wert. Essen gibt es immerhin. Die Pasta ist allerdings grottig.

An Bord des Flugs nach Punta Cana An Bord des Flugs nach Punta Cana An Bord des Flugs nach Punta Cana

Ich döse fast die ganze Zeit, richtig schlafen ist nicht möglich bei mir. Nie. Seit 35 Jahren nicht.

Wir landen pünktlich, können also die verlorene Zeit aufholen. Reihe 12 ermöglicht ein schnelles Aussteigen. Gepäck haben wir ja nicht, so dass wir in eine gähnend leere Immigration Hall treten, ruckzuck den Stempel in den Pass kriegen und mit die ersten aus dem Toronto-Flieger sind, die den Flughafen verlassen. Vorbei an einem Schwarm Taxifahrer, die scheinbar nur auf uns warten, aber immerhin so höflich sind, uns den richtigen Weg zum Rental Car Center zu zeigen. Das ist nämlich gar nicht so leicht zu finden im Stockdunkeln und auch schlecht ausgeschildert. Oder wir finden die Schilder nicht.

Wir sind auch dort die Ersten und bekommen nach ein paar unkomplizierten Formalitäten den bestellten Kleinwagen Nissan Aygo - nachdem wir unnütze Upgrades auf SUV und was sonst noch abgelehnt haben.

Eine halbe Stunde Fahrt bis Bavaro, wo wir total übermüdet ankommen. Erstmal müssen wir unser Hotel finden, was ohne Licht und in dem Trubel auf den Straßen auch gar nicht so leicht ist. Und dann die Straßen! Auf den letzten Metern quasi ziemlich übel, während sie auf den Hauptstraßen prima in Schuss sind.

Nachdem wir unter einem Schlagbaum durchfahren, finden wir den Parkplatz vom Los Corales Beach Village. Dort wacht ein Parkwächter, der des Englischen zu exakt Null Prozent mächtig ist. Immerhin hängt unser Name an einem Brett. Und immerhin können wir verständlich machen, dass wir einchecken wollen und jemanden brauchen, der dafür zuständig ist. Der freundliche Herr macht einen Anruf, wovon wir wiederum nichts verstehen. Wir hoffen nur, dass auch wirklich jemand kommt. Am besten zeitnah.

Zehn Minuten später ist es so weit. Ein netter Mitarbeiter des Hotels stellt sich vor und führt uns zu unserem Zimmer 77. Direkt neben der Pizzeria Enjoy mit lauter Musik.

Das Zimmer ist spartanisch eingerichtet. Nix Dolles, aber dafür haben wir halt auch nicht bezahlt. Ansonsten sauber und ordentlich.

Dass die Musik draußen bald verstummt, finden wir nicht schlimm. Nur noch Augen zu und schlafen ist angesagt.